Was ist Forex Trading?

Grundlagen, Vorteile und wie Sie Devisen über CFDs handeln

Was bedeutet Forex Trading?

 

Der Begriff Forex ist eine Abkürzung für den Begriff Foreign Exchange, auch bekannt als FX-Markt oder Devisenmarkt. Beim Forex Trading werden Währungen einzelner Länder gegeneinander gehandelt.

Forex-Trading ist unter Tradern sehr beliebt, was nicht zuletzt an dem enormen Potenzial des Marktes liegt. Mit einem Handelsvolumen von täglich 4 Milliarden US-Dollar gehört dieser zu den liquidesten Märkten der Welt.

Aus diesem Grund möchten wir den Währungsmarkt einmal näher beleuchten und erklären die wichtigsten Begriffe, die Vorteile beim Handel mit Währungen und wie der Handel über Hebelprodukte funktioniert.

 

Die Darstellung von Währungspaaren

 

Jede Währung wird mit einem Drei-Buchstaben-Code angegeben. Das erste Währungspaar gibt die Basiswährung an, während die zweite Währung als Notierungswährung bezeichnet wird.

Auch die Reihenfolge spielt eine große Rolle: Der Kurs gibt an, wie viel eine Einheit der Basiswährung in der Notierungswährung wert ist.

Ein kleines Beispiel: Der EUR/USD notiert bei 1,1352. Das bedeutet, dass ein Euro 1,1352 US-Dollar wert ist*. 

 

Wichtige Begriffe im Forex-Handel

 

Mit dem Devisenhandel gehen wichtige Begriffe einher. Kursbewegungen bei Währungspaaren werden in Pips gemessen, die der vierten Nachkommastelle eines Wechselkurses entsprechen.

Auch hierzu ein kleines Beispiel:

Der EUR/USD steigt von 1,1352 auf 1,1357, das bedeutet einen Anstieg von 5 Pips*.

Ein weiterer wichtiger Begriff ist „Lot“. Beim Forex Trading geben sogenannte Lots die Positionsgröße an. Ein Lot entspricht dabei 100.000 Einheiten der Basiswährung. Werden zum Beispiel zwei Lots des EUR/USD gehandelt, bedeutet dies ein Handelsvolumen von 200.000 EUR*. Viele Forex Broker bieten auch kleinere Größen wie den sogenannten Mini-Lot, der 10.000 Einheiten der Basiswährung entspricht.

Auch der Begriff Majors wird im Zusammenhang mit dem Trading von Währungspaaren häufig genannt. Bei sogenannten Majors handelt es sich um Hauptwährungspaare. Diese setzen sich aus den umsatzstärksten Währungen zusammen wie:

  • US-Dollar
  • Euro
  • Britisches Pfund
  • Schweizer Franken
  • Australischer Dollar
  • Kanadischer Dollar
  • Japanischer Yen

Dem entgegen stehen Minors, also Währungen, deren Handelsaktivität generell etwas geringer ist als bei Major-Paaren.

 

Preisbildung

 

Wechselkurse werden genauso wie Aktienkurse durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Es gibt zahlreiche Faktoren, welche Einfluss haben: Diese sind zum Beispiel Leitzinsen, Arbeitsmarktdaten, das BIP, Daten zur Außenhandelsbilanz sowie politische Ereignisse.

Hierzu ein paar Beispiele*:

Wechselkursänderungen werden vor allem durch Zentralbanken ausgelöst, die mit ihrer Geldpolitik nicht nur über den Leitzins entscheiden, sondern damit einhergehend auch die wirtschaftliche Entwicklung steuern.

Die Zentralbank eines Landes erhöht den Leitzins. Damit fließt in der Regel mehr Kapital in dieses Land, zum Beispiel in Form von Staatsanleihe-Käufen oder anderen Investitionen aufgrund der attraktiveren Zinsen. Investiert wird natürlich in der jeweiligen Landeswährung, die Nachfrage nach der Währung steigt und stärkt somit die Währung dieses Landes.

Bei einer Leitzinssenkung fließt hingegen theoretisch mehr Kapital ab, denn Investoren sind auf der Suche nach attraktiveren Zinssätzen zu denen sie ihr Kapital anlegen können. Das Angebot der Währung erhöht sich, denn die Nachfrage nach anderen Währungen steigt und schwächt so die Währung.

Aber auch Arbeitsmarktdaten können den Forex-Markt beeinflussen: Steigen die Arbeitslosenzahlen ist die Zentralbank tendenziell eher zur Leitzinssenkung (was zuvor Genanntes zur Folge haben kann) geneigt, um die Wirtschaft anzukurbeln. Niedrige Zinsen bedeuten mehr Investitionen von Unternehmensseite sowie eine erhöhte Kaufkraft von Privatpersonen, die dann dem Arbeitsmarkt zugutekommen kann.

Import- und Exportzahlen haben ebenfalls unmittelbaren Einfluss auf den Devisenmarkt. Geht man zum Beispiel von einer positiven Außenhandelsbilanz aus (Exporte > Importe) führt dies in der Regel zu einer Aufwertung der heimischen Währung, denn Importeure müssen die Güter in der jeweiligen Währung des Exportlandes kaufen, womit die Nachfrage steigt.

Anhand dieser kleinen Beispiele wird deutlich wie vielfältig und komplex die Einflussfaktoren auf die Entwicklung von Devisenpaaren sein können. Über harte Fakten wie konjunkturelle Daten hinaus haben auch Erwartungen institutioneller Marktteilnehmer hinsichtlich der Entwicklung relevanter Faktoren und deren Handelsaktivitäten einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Forex-Markt.

Vorteile beim Forex Trading

 

Wie bereits eingangs erwähnt, stellt der Forex-Markt mit einem Handelsvolumen von mehr als 4 Milliarden Dollar den größten und liquidesten Markt der Welt dar. Eine hohe Liquidität ermöglicht schnelle Orderausführungen ohne größere Preisabweichungen und niedrige Spreads, auch in volatilen Phasen.

Es gibt zahlreiche Käufer und Verkäufer, welche Liquidität zur Verfügung stellen und somit durchgehend Preisstellungen ermöglichen. Der Handel findet rund um den Globus statt und damit quasi rund um die Uhr. So können Trader von Sonntagabend bis Freitagabend durchgehend am FX-Markt partizipieren.

Ein einfacher Zugang zum Markt über Forex-Broker macht den Handel mit Währungspaaren auch für Privatanleger attraktiv. Die meisten Broker verlangen darüber hinaus keine Kommissionen, was die Trading-Kosten recht geringhält.

Währungspaare lassen sich generell in beide Richtungen handeln: Sie können also sowohl von fallenden als auch steigenden Kursen profitieren. Durch die Hebelwirkung beim Handel mit Devisen ist nicht nur ein verhältnismäßig geringer Kapitaleinsatz erforderlich, er bietet zudem auch hohe Renditechancen. Wie das in der Praxis aussieht, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

 

Forex-Trading über CFDs

 

Beim Forex-Handel werden Währungen gegeneinander gehandelt. Man geht also davon aus, dass eine Währung im Verhältnis zu einer anderen steigt oder fällt. Der Forex-Handel erfolgt in der Regel über sogenannte Derivate wie zum Beispiel CFDs. Dabei können sich Trader volatile Bewegungen zunutze machen.

Ein genereller Vorteil von CFDs ist die gegebene Flexibilität beim Handel: So können Sie zum Beispiel sowohl an fallenden oder steigenden Kursen partizipieren. Gehen Sie beispielsweise* davon aus, dass der EUR gegenüber dem USD aufgrund einer Erhöhung des deutschen Leitzinses steigt, gehen Sie "long" auf EUR/USD und setzen damit auf steigende Kurse im Euro. Gewinne erzielen Sie dann, wenn der Wert sich zu Ihren Gunsten entwickelt. Hier also, wenn der EUR im Vergleich zum US-Dollar steigt. Gehen Sie "short", setzen Sie auf fallende Kurse des jeweiligen Wertes.

 

Devisenhandel mit Hebel

 

Beim CFD-Trading ist lediglich die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung, einer sogenannten Margin, notwendig.

Im Folgenden ein Beispiel*, um die Wirkung des Hebels zu verdeutlichen: Sie handeln einen Mini-Lot des Forex Paars EUR/USD, also 10.000 Einheiten und gehen long bei einem Kurs von 1,1333/1,1340. Es ergibt sich hieraus ein Gesamtwert der Position von 11.340$. Beim Trading ohne Hebel müssten Sie die gesamte Summe hinterlegen, um den Wert handeln zu können.

Beim CFD-Trading für Forex liegt der maximal nutzbare Hebel für Privatkunden bei 30. Das bedeutet, dass Sie zum Trading der Position gerade einmal eine Sicherheitsleistung von etwas über 374€ hinterlegen müssten. Unter dem Einsatz von einem Hebel können Sie so sowohl Gewinne bei positiver Marktentwicklung steigern, aber auch Verluste erhöhen, wenn sich der Markt entgegen Ihre Erwartung bewegt.

Gehen wir davon aus, dass der Kurs auf 1,1360 steigt, also um 20 Pips. Pro Pip in die gesetzte Handelsrichtung machen Sie einen Gewinn von einem US-Dollar. Damit ergäbe sich ein Gewinn von 20$ oder 5,76%. Basierend auf dem gesamten Handelswert von 11.340 läge der Gewinn ohne die Verwendung eines Hebels lediglich bei etwa 0,18%. Natürlich ist hier auch die Möglichkeit eines überproportionalen Verlusts, der bei einer Bewegung entgegen der Erwartung eintrifft, zu erwähnen.

Devisen Trading bei ayondo

 

Als Forex Broker ermöglicht es ayondo seinen Kunden die beliebtesten FX-Paare als CFDs zu niedrigen Spreads zu handeln. Dabei bietet ayondo natürlich die Forex Majors, also Hauptwährungspaare, wie zum Beispiel:

 

Instrument

Spread in Pip

EUR/USD

0,7

GBP/USD

1,1

USD/CHF

1,7

AUD/USD

0,8 

USD/CAD

2

USD/JPY

0,8

 

 

 

TradeHub® - die Handelsplattform für leistungsstarkes Trading

 

Forex-Trading bei ayondo erfolgt über die eigene intuitive und webbasierte Handelsplattform TradeHub®, die Kunden 13 verschiedene Charttypen und über 170 verschiedene Analysetools an die Hand gibt, um die Märkte effizient handeln zu können.

Mit einem bedienerfreundlichen Design und einer einfachen Produktsuche können Sie sich auf Ihr Trading mit Devisen konzentrieren.

Natürlich können Sie mit der ayondo markets App auch von unterwegs jederzeit FX-Paare handeln und Ihre Positionen im Auge behalten.

 

Sicherheiten beim Trading

 

Gerade beim Forex-Trading, dessen Markt hoch volatil sein kann, sind entsprechende Sicherheitsmaßnahmen erforderlich. ayondo als CFD-Anbieter bietet hierzu bereits seit 2015 den Schutz vor der Nachschusspflicht und eine kostenlose Zusatzversicherung, die Kundengelder über den FSCS-Standardschutz hinaus bis zu 1.000.000GBP absichert.

Auch beim Trading selbst bietet ayondo geeignete Sicherheitsmaßnahmen für ein gutes Risikomanagement: So können Trader einige Forex Paare wie zum Beispiel EUR/USD, USD/CHF und USD/JPY mit Garantiertem Stop Loss handeln, um sich gegen Verluste abzusichern.

 

 

* Alle genannten Beispiele dienen lediglich der Veranschaulichung und stellen keine Beratung oder Investmentempfehlungen dar. Die reale Marktsituation kann hiervon abweichen.

Starten Sie jetzt Ihr Forex Trading bei ayondo und partizipieren Sie an der Performance der beliebtesten Währungen der Welt!

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